P. ManozKumar Buddarapu beginnt Probezeit

Am Hochfest Erscheinung des Herrn, den 6. Jänner 2026, wurde der Ordenspriester P. ManozKumar Buddarapu im Rahmen einer feierlichen Vesper im Deutschordenskonvent Lana von der Gemeinschaft der Brüder des Deutschen Ordens willkommen geheißen. P. Manoz (42), wie er allgemein genannt wird, hat darum ersucht, von seiner bisherigen Gemeinschaft zum Deutschen Orden überzutreten. Aus diesem Grund hat für ihn am 26. Dezember 2025 seine dreijährige Probezeit begonnen.

P. Manoz stammt ursprünglich aus Indien und ist bereits Ordensmann und Priester, und zwar als Mitglied der „Söhne der Unbefleckten Empfängnis“ (CFIC). Er hat bereits einige Jahre in der Seelsorge in Südtirol gewirkt, so z.B. in der Krankenhaus- und Einzelseelsorge, am Bozner Dom, aber auch als Seelsorger in der Seelsorgeeinheit Tramin.

In diesen Jahren hat er auch Mitbrüder des Deutschen Ordens kennengelernt und in ihm ist der Wunsch gewachsen, einen Übertritt zu unserer Gemeinschaft zu prüfen. Die zuständigen Oberen haben dem zugestimmt, sodass nun eine dreijährige Probezeit beginnen konnte, nach welcher die endgültige Entscheidung über einen definitiven Übertritt erfolgen wird.

Bei der Zweiten Vesper zum Hochfest Epiphanie wurde P. Manoz im Kreise der Mitbrüder im Deutschordenskonvent Lana willkommen geheißen, und er hat den Rosenkranz, das Ordensbuch (mit den Regeln der Brüder des Deutschen Ordens) und den schwarzen Ordensmantel mit Deutschordenskreuz erhalten. In seiner Ansprache verwies Prior P. Christian Stuefer OT nochmals auf die Texte des Hochfestes Epiphanie: Es wird deutlich, dass Gott für alle Völker in die Welt kommt und so der Glaube bei allen Völkern verkündet werden müsse. Dies sei auch für die Aufnahme von P. Manoz passend: Es wird deutlich, dass die Nation eines Menschen in der Kirche nicht wichtig sei, vielmehr zähle der gemeinsame katholische Glaube.

Abgeschlossen wurde die gemeinsame Vesper mit dem Gebet um die Seligsprechung des Dieners Gottes P. Peter Rigler OT und einem gemeinsamen Abendessen im Refektorium.

Text: P. Stefan Walder OT