Helfen, Heilen, Wehren

Der Deutsche Orden entstand aus einem großen Akt der Nächstenliebe, als Bürger aus Bremen und Lübeck 1190 während des dritten Kreuzzuges vor Akkon mit den Segeln ihrer Schiffe Lazarette bauten, um die verwundeten Krieger zu pflegen. Acht Jahre später (1198) wurde die Hospitalbruderschaft der Brüder und Schwestern vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem mit päpstlichem Segen in einen Ritterorden umgewandelt. Vier Jahre später (1202) entstand eine erste Niederlassung in Bozen. Seitdem ist der Orden ununterbrochen in Tirol ansässig.

Der Deutsche Orden sieht seine Aufgabe in der Pflege der Kranken, Alten und Armen, in der Förderung christlicher Erziehung und in der Bildung der Kinder, der Jugend und der Erwachsenen, auch in Beachtung der sich wandelnden Formen der sozialen Fürsorge.

Aktuelles

| Familiaren

Jahreskonvent/Einkehrtag 2026 der Ballei am 14. März 2026 im Bildungshaus Schloss Goldrain

Liebe Confratres,

wir laden Euch herzlich ein, am diesjährigen Jahreskonvent unserer Ballei teilzunehmen, der am Samstag, den 14. März 2026 mit Beginn um 9:30 Uhr im Bildungshaus Schloss Goldrain stattfindet; es besteht Teilnahmepflicht.

Die detaillierten Informationen zum Jahreskonvent mit anschließendem Einkehrtag sind im beiliegenden Einladungsschreiben enthalten; ebenso wird nochmals das Protokoll des letzten Jahreskonvents übermittelt. Im Anschluss an den Jahreskonvent wird ein Einkehrtag…

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| Familiaren

Jahreshauptversammlung und erstes geistliches Konveniat der Komturei „Am Inn und Hohen Rhein“ – Innsbruck – 01.02.2026

Im Anschluss an unsere Jahreshauptversammlung im Saal der Pfarre St. Jakob in Innsbruck, gab uns unser Geistlicher Assistent Cfr. Dr. Oswald Stanger einen Einblick in seine Aufgaben als Seelsorger an der Klinik Innsbruck.

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| Brüder

P. ManozKumar Buddarapu beginnt Probezeit

Am Hochfest Erscheinung des Herrn, den 6. Jänner 2026, wurde der Ordenspriester P. ManozKumar Buddarapu im Rahmen einer feierlichen Vesper im Deutschordenskonvent Lana von der Gemeinschaft der Brüder des Deutschen Ordens willkommen geheißen. P. Manoz (42), wie er allgemein genannt wird, hat darum ersucht, von seiner bisherigen Gemeinschaft zum Deutschen Orden überzutreten. Aus diesem Grund hat für ihn am 26. Dezember 2025 seine dreijährige Probezeit begonnen.

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Orden

Brüder, Schwestern, Familiaren

Der Orden ist in drei Zweige gegliedert: die Brüder, die Schwestern und die Familiaren. Erstere beide binden sich durch ein ewiges Gelübde an den Orden, die Familiaren werden durch ein feierliches Versprechen dem Orden angegliedert. Alle unterstehen dem Hochmeister, der in Wien residiert. Die Brüder und Schwestern sind in Provinzen zusammengeschlossen und haben ihre Niederlassungen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Südtirol/Italien. Die Familiaren sind in Balleien organisiert, welche wiederum in Komtureien aufgeteilt sind.

Orden

Wirken & Werke

Durch die Gemeinschaft für den Menschen da sein

Seit der Gründung des Deutschen Ordens 1190 im Heiligen Land als Hospitalgemeinschaft war und ist es das Ziel der Ordensgemeinschaft für den Nächsten da zu sein. Die Brüder binden sich mit einem Gelübde der gottgeweihten ehelosen Keuschheit, der evangelischen Armut und des Gehorsams an den Orden.
„Den Mittelpunkt der Ordensgemeinschaft bildet der Konvent. Dort sollen das Gemeinschaftsleben und das kulturelle Ordenserbe besonders gepflegt werden“, heißt es in der Ordensregel, die das Leitprogramm für das gemeinsame Leben darstellt. 

BILDUNG

Konvention trifft Innovation

Der Deutsche Orden betreibt Schüler- und Studentenwohnheime, die jungen Menschen ein Gefühl von Zugehörigkeit und Sicherheit bieten. Seit Jahrhunderten ist es eine zentrale Aufgabe des Ordens, Bildungsreisenden ein Zuhause auf Zeit zu schenken. Heute finden Studierende aus aller Welt in den Wohnheimen des Deutschen Ordens komfortable und erschwingliche Unterkünfte.

Die Grundsätze des Ordens sind auch hier entscheidend. Die Wohnheime fördern das Lernen und schaffen Räume für Freundschaften und kulturellen Austausch. 

Bildung

Hospitalität

Auf Reisen Zuhause

Der Deutschorden führt eine Reihe von Gästehäusern, in denen gilt: hier sollen sich Reisende daheim fühlen. Sich Menschen auf Reisen anzunehmen, ihnen ein sicheres, komfortables Zuhause zu bieten (wenn auch nur auf Zeit), gehört zu den Aufgaben, die sich der Deutsche Orden seit fast einem Jahrtausend auf seine Fahnen geschrieben hat. Waren es anfangs vor allem noch Pilger, denen man vier sichere Wände in unsicheren Zeiten zur Verfügung stellen wollte, sind es heute Reisende aus aller Welt, die in den Gästehäusern des Deutschordens eine ebenso großzügige wie erschwingliche Unterbringung finden.

Hospitalität

Bewirtschaftung

Landwirtschaft und Eigenwirtschaft

Der Orden verwaltet und bewirtschaftet landwirtschaftliche Betriebe, insbesondere im Obst- und Weinbau, in Orten wie Lana, Ulten, Meran, Gargazon, Siebeneich, Ritten und Sarntal. Diese Betriebe stellen eine wichtige wirtschaftliche Säule dar, indem sie sowohl in der Landwirtschaft tätig sind als auch die eigenen Einrichtungen mit hochwertigen Produkten beliefern. Eigens bewirtschaftet werden unter anderem die Bar und die Mensa im ST. JOSEF Meran.

Wirtschaft

Gesundheit & Pflege

Der Mensch im Mittelpunkt

Für andere da zu sein, ihre Bedürfnisse in den Vordergrund zu rücken, sich um sie zu kümmern, das ist der Auftrag der Deutschordensschwestern Lana. In den verschiedenen Einrichtungen wird der Leitsatz in die Praxis umgesetzt, so etwa in Senioren- und Pflegewohnheimen und in Form des ST. JOSEF Gesundheitszentrum Meran - Bozen. Neben der Behandlung von Krankheiten geht es hier in erster Linie darum, diese zu verhindern – durch Prävention und Vorsorge in all ihren Formen und Ausprägungen.

Gesundheit

Gesundheit
Pflege

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Galerie

Einblicke

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